Es herrschte Stille am Knochenfeldern
Nur Gebeine knirschten unter Rädern
Da fährt der Totenfürst, ein alter Mann
Die Ruhe schlägt ihn in ihren Bann

Die Totenwelt ist sein Gebiet
Die Sense, im Licht des Mondes, so glatt poliert
Er kennt die wahre Kunst des Sterbens
Und das Leid des lebens

Auf Knochenfundament steht ein Haus
Aus dem Schornsteinschädel steigt der Rauch
Am Eingang ein Mädchen steht
Ihr roter Umhang im Wind, er weht

Sie sieht den Karren, den Sensemann
Ohne furcht tritt sie heran
Oh alter, bitte hilfst du mir?
Dafür einne Kuss, den schenk ich dir

Der Alte nimmt sie in das Augenschein
Oh ja, du bist unschuldig und so rein
Doch mit welchen Dunklen Pfaden
Bist du hier, ich wage nciht zu raten

Oh alter mann, bitte hilf
Gerade war ich auf einen Schiff
Oh ja... es gab den Sturm
Und dann... verschwand der Leuchtenturm

Oh alter mann, bin ich den Tot?
Bist du ein Engel, oder... Gott?
Oder, ich ich denke lieber nciht daran...
Bist du der Sensemann?

Die Stille folgte, der Mann , er schwieg
In ihn tobte ein brutaler Krieg
Den Blick in ferne lässt er schweifen
Die hand die sense zärtlich streichen

Der Schlag war zart, beinahe liebend
Aber das Mädchen, obwohl schon sterbend
Zögernd macht ein Schritt heran
Und sagt: Beug dich vor, oh sensemann

Das Blut, es tropft, färbt die Knochen rot
Und der Wind bringt ihre tränen fort
Er beugt sich vor, und hört ein leises, letztes Danke
Und es brennt... ein Kuss auf seiner Wange.